Diagnose - wertvolle Zeit vergeht!
Eltern wie auch erwachsene Betroffene haben oft jahrelange Odysseen durch Arzt- und Therapeutenpraxen, Kinder- und Jugendpsychiatrien durchgemacht, bis die eigentliche Diagnose gefunden wurde.

Immer noch sind vielen Ärzten, Therapeuten und Pädagogen die Symptome des autistischen Spektrums zu wenig bekannt, als dass sie frühzeitig entsprechende Hinweise geben könnten.
Stethoskop

Auch wenn das Kind ein entsprechend „auffälliges“ Verhalten zeigt, wird dies vorschnell anderen Ursachen zugeschrieben: Beispielsweise der „hysterischen“ Mutter, einer grenzenlosen Erziehung, Vernachlässigung, Hochbegabung, oppositioneller Haltung, möglichen Partnerschaftsproblemen der Eltern, ADHS und so weiter und so fort.

Beispiel Diagnose 1 Beispiel Diagnose 2

Dieses „Phänomen“ bleibt leider häufig auch nach erfolgter Diagnosestellung fortbestehen; Autisten benötigen jedoch informierte und wachsame (Kinder)ärzte !

Bei Verdacht auf Störungen aus dem autistischen Spektrum ist eine kinder- und jugendpsychiatrische Untersuchung sehr wichtig, Selbstdiagnosen und psychologische Befunde reichen meistens nicht aus, da das fachärztliche Gutachten erst die Grundlage für  gezielte weiterführende Hilfen ist.
Die Diagnosestellung ist aufwändig, umfasst ergänzende medizinische Untersuchungen, auch zur Abklärung bzw. zum Ausschluss anderer zu behandelnder Erkrankungen. Die Diagnosestellung setzt Erfahrungen mit autistischen Menschen voraus. 

Leider muss man sich auf lange Wartezeiten einstellen, aber...                               

Mit Autismus muss gerechnet werden ... in Niedersachsen!