|
Autismus und Kindergarten
"Morgens sitzt er unter seiner Jacke und möchte nicht in den
Gruppenraum, manchmal geht das so eine Stunde!" (Erzieherin) |
 |
| |
|
Die Schwierigkeiten, die
Kinder mit Autismus haben, offenbaren sich spätestens in
Kindergarten und Schule. |
| |
| |
|
Während Eltern und Geschwister bereits
an bestimmte Reaktionen gewöhnt |
|
sind, entstehen für das
Kind dort neue soziale Herausforderungen, die es schlicht
überfordern.
|
| |
Statt Verständnis,
geduldiger Anleitung, statt
angemessener Förderung und Forderung, statt sozialen und räumlichen
Nischen erfährt es häufig offene Ablehnung, |
|
Missachtung, Ausgrenzung,
Zwang und Druck. |
| |
|
Es ist sehr wichtig,
diesen Teufelskreis zu unterbrechen und alle die im
Kindergarten |
|
mit dem Kind arbeiten, vielleicht zusätzlich
Therapeuten oder andere Bezugspersonen |
|
an einen Tisch zu holen und eine
respektvolle Erziehungspartnerschaft zu entwickeln. |
|
|
|
Manchmal
ist es auch sinnvoll Gruppenelternvertreter
einzubeziehen. |
| |
|
Zeigt sich, dass das Kind
mehr Unterstützung braucht, ist zu überlegen, ob die
intensivere Betreuung in einer integrativen Kindergartengruppe
oder in einem heilpädagogischen Kindergarten sinnvoller ist. |
| |
|
Zuständig
für die Kostenübernahme ist das Sozialamt bzw. das
Jugendamt. |
|
|
|